Diese Redewendung trifft in diesem Fall leider nicht zu. Nachdem die letzten beiden Spiele jeweils mit einer Punkteteilung endeten wollte Diekholzen nun unbedingt einen Sieg gegen den Tabellenführer um das Rennen um die Meisterschaft noch einmal spannend zu machen. Leider kam mit dem 2:2 das dritte Unentschieden in Folge dazu.
Starke Diekholzener Leistung wird nicht belohnt

Schon vor dem Spiel war klar, dass Bavenstedt die Meisterschaft klarmachen wollte. Wir wollten dagegenhalten und alles reinschmeißen, um oben dranzubleiben.
Leider wurde vom NFV kein offizieller Schiedsrichter angesetzt. Stattdessen leitete ein von Bavenstedt organisierter Schiri die Partie, der bereits vor Anpfiff die Bavenstedter Spieler per Handschlag begrüßte.
Nach nervösem Beginn kamen wir immer besser ins Spiel und gingen in der 40. Minute verdient mit 1:0 in Führung. Pascal brachte einen Freistoß aufs Tor, Daniel irritierte den Keeper und der Ball landete im Netz.
Auch nach der Pause waren wir die bessere Mannschaft. In der 59. Minute erhöhte Raphael nach starker Vorarbeit von Daniel auf 2:0. Danach rückte jedoch immer mehr der Schiedsrichter in den Mittelpunkt. Fragwürdige Entscheidungen, nicht geahndete Handspiele und ein klares Handspiel vor dem 2:1 sorgten für großen Ärger.
Besonders unfassbar war die Nachspielzeit. Angezeigt wurden 6 Minuten – gespielt wurden über 10. Auf die Frage aus den Bavenstedter Reihen, wie lange noch gespielt werde, antwortete der Schiedsrichter nur: „Noch lang genug.“ In der 96. Minute fiel dann noch das 2:2.
Beim Ausgleich flogen Beleidigungen sowie Spucke aus den Reihen der Bavenstedter Spieler und Offiziellen in unsere Richtung. Auch nach Abpfiff kam es zu körperlichen Auseinandersetzungen seitens des Bavenstedter Trainers gegen unseren Spieler.
Trotz allem können wir stolz auf unsere Leistung sein. Die drei Punkte hätten wir mehr als verdient gehabt. Jetzt voller Fokus auf Wülfingen. 💛🖤
Quelle: Instagram svh_diekholzen