Alle Jahre wieder zieht es uns dorthin, wo der Sand in jede Tasche kriecht und der Wind jeden Spielzug spontan neu erfindet: zum Beachvolleyballturnier auf Langeoog am Strand. Mit 48 Teams aus ganz Deutschland war klar – hier wird nicht nur gebaggert, sondern auch ordentlich geflucht, gelacht und gefeiert. Dank bester Wetterprognose haben wir kurzerhand ein verlängertes Wochenende daraus gemacht.
Am Freitagabend trudeln dann noch die letzten aus unserem Team ein. Die Stimmung war bestens, die Motivation hoch. Nach dem ersten Spiel am Samstag zum „Reinkommen“, läuft es zunehmend besser. Da die Regeln aus dem Hallenvolleyball angewendet werden, spielen wir mit sechs Leuten pro Team auf dem Feld – also genug Hände, um theoretisch jeden Ball zu bekommen. Praktisch… nun ja. Die erste Runde ist bunt gemischt und bietet alles von „läuft überraschend gut“ bis „das war jetzt eher Kunst als Können“.
In der zweiten Runde finden wir dann offenbar unsere Superkraft: plötzlich läuft es rund, die Abstimmung passt und wir gewinnen alle unsere Spiele. Ob es am Können liegt oder daran, dass wir uns inzwischen an den Sand gewöhnt haben – man weiß es nicht. Der Abend wird anschließend an der Ferienwohnung verbracht: entspannt, leicht erschöpft und mit der festen Überzeugung, morgen genauso weiterzumachen.
Der Sonntag hat dann allerdings andere Pläne. Der Wind frischt auf und macht aus gezielten Pässen kreative Flugexperimente. Zusätzlich kommen regelmäßig Bälle von anderen Feldern zu Besuch – offenbar wollen auch sie mit uns spielen. Auch das Meer scheint langsam näher zu rücken – echtes Insel-Feeling eben! Trotz Wind, fliegender Fremdbälle und leichtem Inselabenteuer gewinnen wir unser Platzierungsspiel und erreichen damit am Ende den 29. Platz. Am Sonntag hieß es für einige schon Abschied nehmen, während der Rest noch die Sonne und das Strandleben genoss.
Fazit: Eine perfekte Mischung aus Sport, Spaß und einer Prise Chaos. Wir kommen wieder – schon allein, um herauszufinden, wie der Wind uns nächstes Jahr mitspielt.
